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Nina Mathejczyk

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Was zaubert (d)einem Pferd und dir ein Lächeln ins Gesicht?

September 9, 2017

 

 Was würde sich alles im Umgang mit unseren Pferden verändern, wenn folgende Antwort gelebte Realität und Normalität wird?

 

Sie lächeln mit uns……

wenn sie gesehen werden

wenn sie voll und ganz respektiert werden

wenn ihre Grenzen geachtet werden

wenn sie Gehör finden und ihre Stimme nicht übergangen wird

wenn sie geliebt werden, nur weil sie sind, nicht weil sie etwas leisten

wenn ihr Gegenüber sich für ihre Interessen interessiert

wenn sie verstanden werden

wenn sie vertrauen können

wenn sie sich sicher fühlen

wenn sie wichtig sind für die Gemeinschaft und ein Teil davon

wenn ihre Grundbedürfnisse sicher gestellt sind und auch Beachtung finden

 

Klingt ziemlich menschlich oder? Ja. Ich bin überzeugt, dass wir Säugetiere, wenn auch artbedingt in manchen Punkten etwas unterschiedlich ausgelebt, doch im Grunde die gleichen Grundbedürfnisse haben, die befriedigt werden wollen, damit wir uns gut fühlen.

 

So liegt die Frage nah:

 

In der Gemeinschaft mit welchen Menschen fühlst du dich gut, kannst dich frei fühlen, lächeln und einfach Spaß haben?

 

Sie sollten dich sehen als die/der du bist? Sie sollten dich voll und ganz respektieren? Deine Grenzen achten? Sie sollten dich ernst nehmen, wenn du etwas sagst und vor allem, wenn es ein Nein ist? Sie sollten dich lieben, so wie du bist und nicht nur, weil du Ihnen ein gutes Gefühl gibst und etwas für sie tust? Sie sollten sich für dich und deine Leidenschaften interessieren? Sie sollten dich verstehen? Du möchtest ihnen vertrauen können, dich in ihrer Gegenwart sicher fühlen? Du möchtest dazu gehören und wichtig sein für die anderen? Du möchtest Verständnis, wenn du grade lieber deinen Schlaf nachholst anstatt um die Häuser zu ziehen?

 

Egal ob Kind, erwachsen oder Tier, das sind Dinge, die uns in der Gemeinschaft mit anderen tagtäglich beschäftigen. Nur weil wir anders aussehen und uns unterschiedlich ausdrücken, ist eines nicht mehr wert als das andere oder in der Äußerung eingeschränkt. Nein, nur anders, auf anderen Ebenen. So sendet z.B. das Gehirn von einjährigen Kindern noch Deltawellen, sie sind noch purer Geist;  später im Frequenzbereich der Thetawellen, wird mit 2-5 Jahren das Unterbewusstsein ausgebildet. Mit 5-8 bildet sich schön langsam der Verstand im Alphawellenbereich und danach die Betawellen, welcher Zustand uns als Erwachsenen völlig normal ist. In unserem Tagesbewusstsein ist unser Verstand ja meist sehr laut. In welchem Bereich sich Pferde befinden, konnte ich noch nicht herausfinden, ist aber auch nicht so wichtig, es sind bestimmt keine Betawellen ;) Das, was ich damit nur hervorheben möchte ist: Kinder und Tiere haben rein physiologisch betrachtet schon eine andere Wahrnehmung als wir (wobei wir uns auch in andere Frequenzbereiche durch Meditation, Schlaf etc begeben können), was aber in keinster Weise bedeutet, dass sie weniger verstehen und wahrnehmen als wir. Nein einfach anders. Ich möchte es an dieser Stelle nicht werten. Es ist wie es ist und hat seine Berechtigung.

Wenn wir unsere Wahrnehmung schulen und unsere Frequenzen, unsere eigene Schwingung verändern, können wir uns auf ihre Ebene begeben. Das ist mit ein Grund, warum das Zusammensein mit diesen wundervollen Tieren uns so viel Freude und Präsenz beschert. Sie nehmen uns mit in ihre Welt des Seins, des Bewusst-SEINS.

 

Kleiner physikalischer Exkurs

Klingt ziemlich spirituell, so abgehoben ist das aber gar nicht. Ich versuche es mal mit physikalischen Grundsätzen laienhaft darzustellen. Wenn Physik so gar nicht dein Ding ist, lies einfach im  nächsten Absatz weiter;) In der Physik mit den Wellen ist es ja so, dass Wellen, die gleichförmig schwingen, sich entweder verstärken, sich aufheben, oder einfach „abschwächen“, wenn sie aufeinander treffen. Es gibt ein neues Muster, dieses Phänomen wird Interferenz genannt. Sie verstärken sich, wenn ihr Ausschlag in die gleiche Richtung geht; sie heben sich auf, wenn sie genau gleich entgegen gesetzt schwingen. Und wenn sie nicht gleichförmig schwingen, ergibt sich eine neue Schwingung.

Die Kurve mit der höheren Amplitude, wird kleiner, die mit der geringeren Amplitude, bekommt einen größeren Ausschlag. Das ist übrigens auch eine Erklärung dafür, warum wir uns manchmal ausgelaugt fühlen nach der Begegnung mit jemandem, oder total mit Energie aufgeladen, warum uns jemand sympathisch ist oder nicht. Und ebenso, warum man schon manchmal gelesen hat, dass wir uns doch zu dem Pferd hinauf schwingen sollten und nicht das Pferd auf unsere Energie herunter ziehen.

In der Begegnung Mensch und Pferd treffen nun zwei unterschiedlich schnell und stark schwingende Wellen von 2 Gehirnen/Körpern aufeinander. Mensch eher schnelle Frequenz (Betazustand), Pferd eher langsame Frequenz (Thetazustand). So entsteht auf jeden Fall ein neues Schwingungsmuster. Wie das genau aussieht ist abhängig von der Grundschwingung beider Individuen. Auf jeden Fall entsteht eine ausgleichende beruhigende Wirkung, die wir spüren können und weshalb wir uns nach einem Aufenthalt bei den Pferden so gut fühlen: Unser Wellenmuster verändert sich, wenn wir uns in Resonanz begeben mit den Pferden.

 

Aber zurück zum Lächeln und unseren Bedürfnissen

 

Kommen zwei Individuen zusammen, läuft alles oft super bis man unterschiedliche Bedürfnisse hat oder sich einer der beiden in einem seiner Bedürfnisse bedroht oder verletzt sieht.

Bei ersterem folgt entweder ein friedliches Gespräch, wenn sich alle Beteiligten der tieferen Beweggründe bewusst sind und man kann verhandeln, einen Kompromiss finden;  oder es eskaliert in einem Streit.

Fühlt man sich bedroht oder verletzt, bzw. ist eine tiefere emotionale Verletzung noch nicht geheilt und wird durch das Verhalten des anderen angeregt, kann man meist nicht so einfach ruhig reagieren. Die meisten schalten eher um auf Angriff, um sich vor erneuter Verletzung zu schützen. Dies gilt im Übrigen auch für die Pferde; auch sie erleiden Traumen und reagieren auf bestimmte Reize/ Trigger im Außen anhand ihrer vergangenen Erfahrung und damit verbundenen Emotionen.

Die Reaktion fällt für den anderen dann oftmals unverhältnismäßig stark und auch mal irrational aus. Das hat wohl jeder schon mal erlebt.

Diese Verletzungen stammen  oft aus längst vergangener Zeit, aus unserer Kindheit, in Momenten, in denen unsere Bedürfnisse nicht erfüllt wurden, warum auch immer. Diese Dinge prägen sich tief ein und hinterlassen Glaubenssätze in uns, wie z.B. ich werde nie gesehen, ich werde nur geliebt, wenn ich mich so verhalte; ich darf nicht auffallen; ich bin nicht wertvoll für jemand anderen; oder ich bin nur wertvoll, wenn ich das und das tue usw... Um diese Wunden zu stillen, haben wir uns viele unterschiedliche Verhaltensweisen zugelegt. Man könnte es auch Masken nennen. Obwohl uns gar nicht danach ist, machen wir gewisse Dinge, um Liebe und Anerkennung von außen zu bekommen. Das kann auch völlig konträr sein und nicht so auf den ersten Augenblick logisch. Z.B. ein allbekanntes einfaches Beispiel: wenn jemand immer wieder Streit provoziert, kann die Ursache sein, dass er nur Aufmerksamkeit bekommen hat in seiner Kindheit, wenn er sich daneben benommen hat.  Der Kampf um Liebe und Aufmerksamkeit kann sehr unterschiedlich aussehen.

Das ist nur ganz kurz angerissen, eine Basis für das, was ich nun näher erläutern möchte..

 

Muster und Glaubenssätze kommen am leichtesten im Kontakt mit anderen an die Oberfläche, um gesehen und transformiert werden zu können. Dabei ist es unerheblich, ob das ein Mensch oder eben auch ein Pferd ist. Im Verhalten unseres Gegenübers auf uns und unserer Interpretation dessen, können wir uns selbst beobachten. Darum folgende Frage:

 

Wann haben wir kein Lächeln mehr im Gesicht, wenn wir bei unseren Pferden sind?

 

Es kann unter Umständen ganz schnell vergehen, wenn wir auf die Wiese kommen und das Pferd, dreht uns den Hintern zu und geht weg oder beachtet uns einfach nicht. Je nach unseren inneren Überzeugungen, kann es sein, dass wir traurig werden, weil wir uns nicht wichtig genug fühlen für das Pferd. Wir haben uns doch so auf es gefreut und es hat was Besseres vor? Keiner liebt mich, noch nicht mal mein Pferd. Das ist vielleicht etwas überspitzt. Aber es gibt solche Tage. Wenn diese emotionale Wunde nicht aktiv wäre, würde die Reaktion beim Menschen innerlich anders ausfallen: Ach, dir geht es wohl ziemlich gut hier. Das Gras scheint gut zu schmecken und dein Bedürfnis nach Nahrungsaufnahme steht scheinbar gerade im Vordergrund. That´s it.

Egal in welchem Zusammenhang kommen vieler solcher Dinge zum Vorschein. Genauso im Training, wenn Mensch frustriert ist, weil Pferd das nicht so schnell und so toll macht. Mancher ärgert sich dann gerne auch über das Pferd und seine Unfähigkeit, obwohl er sich genauso über seine eigene Unfähigkeit ärgern könnte und das im Grunde auch tut. Der Drang nach Perfektion und schnellem Vorankommen, um auch hier wieder Bestätigung und Anerkennung im Außen zu finden, drängt sich manchmal in den Vordergrund, möchte gesehen und verwandelt werden.

 

Wann Lächeln wir bei den Pferden?

Im Grunde immer dann, wenn wir mit uns und dem Pferd zufrieden sind, glücklich und ausbalanciert, wir angenehme Gefühle erleben.

Jetzt kommt allerdings ein großes ABER:

 

Es gibt für mich zwei unterschiedliche Ursachen und zwei unterschiedliche Arten eines Lächelns:

 

Ein Lächeln durch befriedigte Bedürfnisse im Außen:

Pferde werden nur allzu gerne für die Bedürfnisbefriedigung ihrer Besitzer intrumentalisiert. Es wird dieses und jenes trainiert, zusammengezurrt, mit Gerte, mit Leckerchen auch in der Freiarbeit, um eine perfektes, harmonisches und inniges Bild zu kreieren. Man strebt nach Verbindung und möchte sie trainieren, das alleine ist für mich schon ein Widerspruch in sich. Oder aber eben auch für die nächste Schleife, den nächsten Pokal oder nur das Lob des Stallkollegen.

Um ein deutliches Beispiel zu nennen, was ich selbst für mich erlebt habe: Es ist nicht schwer einem Pferd beizubringen, dass es unter Druck zu einem kommt oder aber eben auf ein Zeichen, weil es dann ein Leckerchen bekommt, auch vom Gras weg. Ein zu mir kommen im Galopp, löst eben genau das Gefühl aus, dass man wichtig ist für das Pferd, man freut sich und könnte dem Pferd um den Hals fallen, weil man das Gefühl, was es in einem auslöst durch seine Handlung in dem Moment, so sehr liebt. So hat das Pferd durch eine konditionierte Handlung ein positives Gefühl in mir ausgelöst und mein Bedürfnis nach „wertvoll sein für den anderen“ (wichtiger als Gras;) erfüllt.

Das ist im Kleinen das, was im Großen eben dann die Trophäen sind.

 

Aber ein Lächeln von Innen heraus sieht vollkommen anders aus und ist unabhängig von anderen.

 

Ein Lächeln durch befriedigte Bedürfnisse im Inneren:

Wenn ich meine emotionale Wunde erkannt habe und gelöst habe und so ein Gefühl in mir habe, dass ich wichtig bin für den anderen, kann das Endergebnis im Zusammensein mit dem Pferd ähnlich aussehen, aber es hat einen großen qualitativen gefühlsmäßigen Unterschied. Das Umfeld kann uns immer nur das zurück geben, was wir uns selbst auch geben können und was wir auch ausstrahlen. Bin ich in mir tief davon überzeugt, dass ich wichtig bin, wirkt das in meinem Umfeld. Mein Pferd nimmt es wahr und kommt zu mir.  Aller Wahrscheinlichkeit nach lässt es mich nicht unbeachtet, außer es hat einfach grade was ganz anderes für ihn im Moment sehr viel Wichtigeres zu tun.

Es kommt dann nicht, weil ich es durch Druck oder Belohnung dazu bringen muss, sondern weil es auf meine innere Überzeugung reagiert und da eine freie und auf Vertrauen basierende Beziehung ist. Das wiederum löst natürlich tiefe Glücksgefühle aus und zaubert ein breites Grinsen ins Gesicht. Aber es verstärkt in diesem Fall ein Gefühl, was vorher schon da war und ich kann sagen, das Lächeln und das Gefühl sind so defintiv anders. Eben tief von innen heraus und nicht oberflächlich, um eine Wunde zu überdecken.

 

Pferde spiegeln einfach unsere tiefsten Überzeugungen und Emotionen ganz klar in jedem Augenblick. Das heißt, ich kann meinem Pferd ein anderes Verhalten antrainieren, oder aber ich kann mein Inneres verändern und das Pferd wird auf meine Veränderung hin anders reagieren. Das macht viel Training überflüssig.

Natürlich gibt es auch die Ebene des Pferdes, seine inneren Verletzungen, Hemmungen, Unsicherheiten, eine gewisse Komfortzone. Dabei kann Mensch es unterstützen, wenn er mit sich selbst im Reinen ist.

 

Ich weiß nicht, ob das durch das Lesen einfach nachzuvollziehen ist. Wahrscheinlich stößt es auch auf den ein oder anderen Widerstand in dir. Es muss für dich nicht stimmen, ich würde mich dennoch sehr freuen, wenn meine Gedanken, dich zumindest kurz zum Innehalten und Nachspüren anregen würden und du so deiner eigenen Wahrheit näher kommst.

Das ist meine Wahrheit und ich versuche in Worte zu fassen, was ich fühle. Eine Bestätigung für mich im Zusammensein mit den Pferden, ob wir grade in Verbindung agieren oder nicht, ist auch immer die Aktivität meines Wurzelchakras. Ich kann dann deutlich eine Vibration, ein Kribbeln spüren. Was ist es bei dir?

 

 

Spaß ist dann, wenn beide lachen!

 

Das ist ein Satz, den ich meinem Sohn gerne sage, wenn er etwas macht, was er total witzig findet, ich aber gar nicht, weil es meine persönliche Grenze überschreitet, mir körperliches Unbehagen bereitet oder anderes.

Das trifft auf das Miteinander mit unseren Pferden genauso zu und sollte oberste Priorität haben! Wenn du in das Gesicht deines Pferdes siehst, kannst du erkennen, wie es sich fühlt! Und wenn das nicht nach Freude aussieht, ist es einfach Zeit was zu verändern. Als ich mein Pferd vor 7 Jahren kaufte, hatte ich noch Ambitionen irgendwann Turniere mit ihm zu reiten. Er war ein Fohlen und meine Bindung zu ihm war sehr stark und umgekehrt genauso. Ich habe sehr schnell gesehen, was ihm Spaß macht und was nicht. Und nein, ich konnte keine Freude empfinden bei etwas, was ihm keinen Spaß bereitete. Er ist nun 7, und es hat für mich alles Tun an Wert verloren. Das Einzige, was für mich zählt, ist sein freudiger Ausdruck im Gesicht, wenn ich auf die Weide komme. Ich muss ihn nie mit Halfter holen, er kommt einfach so und wir genießen die gemeinsame Zeit. Wir sind verbunden im Herzen, da ist es egal, was wir tun, Hauptsache wir sind gemeinsam. Für Tuck, der durch Umwege in mein Leben getreten ist, gilt genau das Gleiche und es ist einfach nur schön, denn sie schenken so viel! An die Zeit, wie ich sie früher mit Pferden verbracht habe, mag ich gar nicht so gerne zurück denken. Ich habe meine Gefühle übergangen und alles so gemacht, wie man es halt macht, auch wenn ich in mir das Gefühl hatte, dass das so nicht wirklich ok sein kann. Aber gut, es ist ein Teil meiner Geschichte und ich habe daraus gelernt und alles verändert. Alles, was ich dachte zu können, über Bord geworfen und von vorne gestartet. Es ist einfach eine Entscheidung. Was will ich mit meinem Pferd und vor allem wie und auf welchem Weg möchte ich das. Das ist eine entscheidende Frage für jeden von uns. Wie lautet deine Antwort darauf?

 

Wenn mich ab heute jemand fragt, was machst du eigentlich mit deinen Pferden und was in deiner Arbeit, weiß ich nun die Antwort.

 

Ich zaubere Mensch und Pferd ein Lächeln ins Gesicht!

 

Ich wünsche dir ebenso bereichernde und tiefgehende Erfahrungen und Veränderungen mit deinen Pferden!

 

 

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